Partnerschaft für Demokratie (PfD) Bergedorf

Ein lebendiges Miteinander beginnt in der Nachbarschaft – dort, wo Menschen sich begegnen, austauschen und gemeinsam gestalten. Die neue Partnerschaft für Demokratie Bergedorfsetzt genau hier an: Sie bringt Menschen zusammen, unterstützt lokale Initiativen und macht Demokratie vor Ort erlebbar.

Seit März 2025 ist die Koordinierungs- und Fachstelle unter dem Dach der Bergedorf-Bille-Stiftung in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Bergedorf aktiv. Gefördert wird die Partnerschaft für Demokratie Bergedorf durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Ziel ist es, demokratische Werte zu stärken, Vielfalt zu gestalten und Extremismus vorzubeugen.

Ein zentrales Anliegen ist die Vernetzung von Demokratie-Initiativen sowie die gezielte Unterstützung neuer Ideen. Dafür werden ein Jugendforum, ein Begleitausschuss und ein Aktionsfonds eingerichtet. Diese schaffen Möglichkeiten zur Umsetzung vielfältiger Projekte – von Workshops und Veranstaltungen bis hin zu kreativen Mitmachaktionen.

Die Partnerschaft für Demokratie Bergedorf schafft Räume, in denen Menschen ihre Ideen und Perspektiven einbringen und gemeinsam eine lebendige Demokratie vor Ort gestalten können.

Aktionsfonds Partnerschaft für Demokratie Bergedorf

Vor Ort handlungsfähig werden und demokratisches Engagement fördern - das will der niedrigschwellige Aktionsfonds der Partnerschaft für Demokratie (PfD) Bergedorf.

Wir unterstützen Projekte von Organisationen aus Bergedorf, z.B. Vereinen, Schulen, Gemeinden, Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, die das demokratische Miteinander, die Vielfalt und das Engagement im Bezirk Bergedorf fördern.

Der Fonds teilt sich in zwei Kategorien: Projekte bis 1.000,-€ und Projekte ab 1.001,-€ 

Hier sind die Vorlagen zum Download:

Habt ihr eine Idee für einen Projektantrag? Dann könnt ihr in jederzeit eine Beratung in Anspruch nehmen. Bitte meldet euch unter pfd@bergedorf-bille.de

Wir freuen uns auf den Austausch und eure Ideen!

Demokratie beginnt beim Miteinander

Demokratiewerkstatt bringt Menschen aus den Vier- und Marschlanden zusammen


Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Was verbindet die Menschen in den Vier- und Marschlanden? Und welche Ideen können das Leben vor Ort noch lebenswerter machen? Mit diesen Fragen kamen Mitte Juni rund 45 engagierte Bürgerinnen und Bürger in Ochsenwerder zur ersten regionalen Demokratiewerkstatt der Partnerschaft für Demokratie Bergedorf zusammen.

Schon beim Ankommen wurde deutlich: Hier geht es nicht um lange Vorträge, sondern um Begegnung und Austausch. Der liebevoll sanierte Saal des genossenschaftlich organisierten Wohnprojekts Stadt.Land.Fluss bot dafür den passenden Rahmen.

Inspirierende Einblicke gaben drei Initiativen aus der Region. Sie zeigten, wie vielfältig demokratisches Engagement sein kann – vom gemeinschaftlichen Wohnen über das Teilen selbst erzeugter Solarenergie bis hin zum Einsatz gegen Rechtsextremismus. Allen gemeinsam war die Überzeugung, dass eine starke Gemeinschaft dort entsteht, wo Menschen Verantwortung übernehmen und sich füreinander einsetzen.

Anschließend waren die Teilnehmenden selbst gefragt. In Arbeitsgruppen wurde lebhaft diskutiert, gesammelt und weitergedacht: Wie können Treffpunkte für Jung und Alt entstehen? Wie lassen sich Vereine und Initiativen besser vernetzen? Welche Angebote wünschen sich Kinder und Jugendliche? Und wie können Natur, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit noch stärker miteinander verbunden werden? Dabei entstanden zahlreiche konkrete Ideen – von Sprachpartnerschaften und Umweltbildungsprojekten bis hin zu einem gemeinsamen Festival der Vereine.

Besonders spürbar war der Wunsch, den begonnenen Austausch fortzusetzen. Viele Teilnehmende wünschen sich regelmäßige Begegnungen, um Ideen gemeinsam weiterzuentwickeln und konkrete Projekte auf den Weg zu bringen. Genau darum geht es der Partnerschaft für Demokratie Bergedorf: Menschen zusammenzubringen, Engagement zu stärken und Demokratie dort erlebbar zu machen, wo sie ihren Anfang nimmt – im Miteinander vor Ort.

Demokratiewerkstatt in Lohbrügge

Termin: Donnerstag, 5. November 2026 | 15:00 bis 18:00 Uhr 
Ort: Lola Kulturzentrum, Lohbrügger Landstraße 8, 21031 Hamburg
Anmeldung erforderlich unter Anmeldungslink

Wie können wir Lohbrügge gemeinsam gestalten? Welche Ideen gibt es für ein lebendiges Miteinander? Und was braucht es, damit sich möglichst viele Menschen im Stadtteil einbringen können?

Über diese und viele weitere Fragen möchten wir am Donnerstag, 5. November 2026, von 15:00 bis 18:00 Uhr bei der regionalen Demokratiewerkstatt im LOLA Kulturzentrum mit euch ins Gespräch kommen.

Eingeladen sind alle, die in Lohbrügge leben, arbeiten oder sich dem Stadtteil verbunden fühlen – unabhängig davon, ob ihr bereits ehrenamtlich aktiv seid oder einfach eure Sichtweisen und Ideen einbringen möchtet.

Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die Themen, die Lohbrügge bewegen, sammeln Anregungen für ein gutes Zusammenleben und überlegen, wie demokratische Teilhabe im Stadtteil gestärkt werden kann. Die Demokratiewerkstatt lebt von den Erfahrungen, Ideen und Perspektiven der Menschen vor Ort.

Kommt vorbei, bringt eure Fragen, Wünsche und Ideen mit und gestaltet die Zukunft Lohbrügges mit. Wir freuen uns auf einen offenen Austausch mit euch!

Euer Team der Partnerschaft für Demokratie Bergedorf

Die Partnerschaft für Demokratie Bergedorf wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ).

Diese Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung durch den Gemeinschaftsfonds "Demokratie stärken" der BürgerStiftung Hamburg statt.

Sonderausstellung: „Sport. Masse. Macht. Fußball im Nationalsozialismus“

Termin: Mittwoch, 15. Juli 2026 | 14:00 Uhr 
Ort: Kultur Kontor Hamburg – What matters, Klosterwall 2-8, 20095 Hamburg
Treffpunkt: Foyer Kultur Kontor Hamburg, Dauer 90 Minuten
Anmeldung: >> hier klicken << 


Fußball ist eng verwoben mit der Geschichte seiner Gesellschaft. Die Ausstellung „SPORT. MASSE. MACHT. Fußball im Nationalsozialismus“ thematisiert die Bedeutung des Sports im Nationalsozialismus und zeigt, wie mit Fußball versucht wurde, Macht zu sichern. Ebenso erinnert die Ausstellung an verfolgte jüdische und nicht jüdische Sportler*innen, sowie Fußballspielen in Konzentrationslagern.

Stets mit der Frage, inwiefern die Macht des Fußballs zum Zusammenhalt führt oder zur Ausgrenzung – damals und heute.

Mehr Infos zur Ausstellung - Sport. Masse. Macht unter diesem Link.
Teilnehmer*innenzahl begrenzt, verbindliche Anmeldung erforderlich.

Die Partnerschaft für Demokratie Bergedorf wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ).

Regionale Bildungskonferenz: Mitreden, Mitgestalten, Mitentscheiden

Demokratiebildung mit Kindern und Jugendlichen in Schule und Jugendhilfe

 

Nach längerer Pause fand am 25. Februar 2026 in Bergedorf wieder eine Regionale Bildungskonferenz (RBK) statt. Kinder und Jugendliche wollen mitreden, mitgestalten und mitentscheiden – und sie haben nach §33 des Hamburger Bezirksverwaltungsgesetzes ein Recht darauf. Doch wie gelingt Demokratiebildung im Alltag von Schule und Jugendhilfe wirklich, jenseits von Konzeptpapieren und guten Vorsätzen?

 

Ganz unterschiedliche Akteur*innen aus dem Bildungsbereich versammelten sich im Forum Allermöhe, um gemeinsam Erfahrungen zu teilen, Herausforderungen zu benennen und neue Impulse für eine lebendige Beteiligungskultur zu entwickeln.

 

  • Wann ist Mitbestimmung sinnvoll?
  • Wie kann sie gelingen?
  • Welche Hindernisse begegnen uns in der Praxis?

     

Als bezirklicher Bildungskoordinator beschrieb Philipp Meyer nach einem Grußwort der Sozialdezernentin Anke Jungblut die unterschiedlichen Grade von Beteiligung und die gesetzlichen Anforderungen. Dr. Nico Nolden machte in seinem Vortrag „Kommt rein! Macht mit!“ auf unterschiedliche Vorstellungen der Ideale und Realitäten über Beteiligung in Schule, Ganztag und Jugendhilfe aufmerksam.

Melanie Dörnte und Thorben Bauer, Vertreter*innen der Hamburger Schüler*innen-Kammer, beschrieben ihr Engagement im Kontext Schule, gingen auf Fortschritte und Defizite bei der Umsetzung in Hamburg ein. Julian Lee, Verbindungslehrer am Gymnasium Allermöhe, ausgezeichnet mit dem deutschen Lehrkräftepreis, lieferte einen kurzen Impuls zum Projekt Clubkinder und den Clubkinder-Schulen, an denen Ehrenamt von Schüler*innen besonders gefördert wird.

 

Angelehnt an die Methode World Café befassten sich die Teilnehmenden nach der Pause mit den Bedingungen für das Gelingen von Beteiligung. In der Auswertung gab Nico Nolden eine konkrete Anregung für Bergedorf: Bei einer nächsten RBK sollte versucht werden, konkrete übergreifende Beteiligungsformate zu entwickeln. So könnten innovative Ideen entstehen, um gemeinsam und nicht nur in den einzelnen Feldern von Schule, Ganztag und Jugendhilfe bessere Beteiligungsprozesse zu entwickeln.

 

Die Bildungskonferenzen richten sich übrigens an alle interessierten Menschen in Bergedorf, die sich mit dem Thema Bildung beschäftigen. Lehrkräfte können sich die Veranstaltung zudem nach Rücksprache mit ihren Schulleitungen als Fortbildung anerkennen lassen. Seid bei der nächsten RBK also unbedingt dabei, es lohnt sich!

 

Die RBK Bergedorf am 25. Februar 2026 war eine Kooperationsveranstaltung des Bezirksamt Bergedorf und der Partnerschaft für Demokratie Bergedorf. Die PfD Bergedorf wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ).

 

Human Library - menschliche Bücher

Anders als in einer gewöhnlichen Bibliothek können in der Human Library Menschen anstelle von Büchern für ein Gespräch ausgeliehen werden.

 

Allen gemeinsam ist eine besondere Geschichte, die oft durch Vorurteile, Stereotype oder auch Diskriminierung geprägt wurde. Durch den Austausch von Erfahrungen und Fragen im gemeinsamen Gespräch, können Vorurteile abgebaut, Horizonte erweitert und neue Perspektiven ermöglicht werden. Dieses geschieht in einem sicheren Raum der Begegnung, in dem ein gegenseitiges respektvolles Verständnis möglich sein kann. Die Themen aller Bücher werden in einem Katalog gesammelt, mit dessen Hilfe sich die Lesenden informieren können. Sie entscheiden dann, mit wem sie sich unterhalten und über welches Thema sie mehr erfahren wollen.

 

Das Konzept "Human Library" wurde ursprünglich von der dänischen Jugendinitiative "Stoppt Gewalt!" entwickelt und im Jahr 2000 auf dem Roskilde Festival in Dänemark das erste Mal umgesetzt. Mittlerweile ist die Human Library Organisation eine eigenständige NGO, die schon in über 70 Ländern Human Libraries veranstaltete. Die Initiatorinnen der Human Library in Hamburg, Shirley Hartlage und Katharina Bloemberg stehen die gesamte Zeit für Fragen zur Verfügung.

 

Die Veranstaltung am 31. Januar 2026 im KörberHausfand in Zusammenarbeit statt: Bündnis Demokratiebildung Bergedorf, Bezirksamt Bergedorf, Bücherhallen Hamburg und Partnerschaft für Demokratie Bergedorf.

Ein neuer Raum für Mitsprache: Das Bergedorfer Jugendforum

Am 3. Dezember 2025 hat das erste Bergedorfer Jugendforum eindrucksvoll gezeigt, wie viele Ideen junge Menschen für ihren Bezirk haben und wie ernst sie ihre Rolle in der Demokratie nehmen. Im Haus der Jugend Heckkaten (Pinkhaus) kamen 23 Jugendliche zusammen, um über ihr Bergedorf zu sprechen – nicht abstrakt, sondern sehr konkret: über Schule, Freizeit, Klima, Zusammenhalt und Mitsprache.

Eingeladen hatte die Partnerschaft für Demokratie (PfD) Bergedorf, getragen von der Bergedorf‑Bille‑Stiftung. Ziel war es, eine außerschulische, bezirksweite Plattform zu schaffen, auf der Jugendliche ihre Perspektiven einbringen und erleben können, dass ihre Stimmen ernst genommen werden.​

Das Haus der Jugend Heckkaten (Pinkhaus) war für den Auftakt der perfekte Ort. Die lockere Atmosphäre half, Berührungsängste abzubauen: Viele der Teilnehmenden standen zum ersten Mal in einem politischen Beteiligungsformat – und merkten schnell, dass Demokratie auch Spaß machen und kreativ sein kann.
 

Themen, die wirklich beschäftigen
 

In verschiedenen Gesprächsrunden sammelten die Jugendlichen zunächst, was sie im Alltag besonders bewegt. Daraus entwickelten sie Schritt für Schritt konkrete Anliegen und Projektideen:

  • Gleiche Lernbedingungen für alle und mehr ruhige Lernräume außerhalb der Schule.
  • Mehr Aufmerksamkeit für mentale Gesundheit und niedrigschwellige Unterstützung im Stress zwischen Schule, Ausbildung und Familie.
  • Bessere Aufklärung und Informationen für Erziehungsberechtigte, damit diese Jugendliche im Alltag stärker begleiten können.
  • Ideen für Selbstverwirklichung im Stadtteil, etwa ein Klima‑Café mit Workshops oder kreative Formate rund um Nachhaltigkeit.
  • Ein Jugendparlament, in dem junge Menschen dauerhaft mitreden und ihre Anliegen bündeln können.​

So wurde deutlich: Es geht nicht nur um „mehr Angebote“, sondern um echte Beteiligung – darum, dass junge Menschen ihre Umgebung mitgestalten und Verantwortung übernehmen wollen.

 
Unterstützung durch Bezirk und PfD
 

Begleitet wurde das Jugendforum von der Partnerschaft für Demokratie und Vertreter*innen des Bezirksamtes Bergedorf, die aufmerksam zuhörten und Möglichkeiten der weiteren Zusammenarbeit aufzeigten. Dabei wurde auch erklärt, wie die PfD Projekte fördert, welche Schritte dafür nötig sind und welche Unterstützung Jugendliche bei der Umsetzung ihrer Ideen bekommen können.

 
Ausblick: 2026 geht es weiter – macht mit!


Mit dem ersten Jugendforum ist der Start gelungen: Die Veranstaltung legt den Grundstein für eine langfristige Beteiligungskultur, in der junge Menschen in Bergedorf nicht nur Zielgruppe von Angeboten sind, sondern aktiv mitentscheiden. Für 2026 sind weitere Workshops und Foren geplant, bei denen an den Ideen weitergearbeitet und neue Vorhaben angestoßen werden sollen.

 

​Junge Bergedorfer*innen sind herzlich eingeladen, sich einzubringen – ob mit eigenen Projektideen, als Teil einer Jugendgruppe oder einfach, um einmal auszuprobieren, wie Beteiligung vor Ort funktionieren kann. Wer Interesse hat oder mehr erfahren möchte, kann sich per Mail an pfd-bergedorf@bergedorf-bille.de wenden.

Unser Begleitausschuss steht fest!

Am 24. Juli 2025 hat die Bezirksversammlung zehn Mitglieder mit Stimmrecht in den Begleitausschuss der "Partnerschaft für Demokratie Bergedorf" gewählt:

  • Petra Niemeyer | Soziokultur / Bürgerhäuser / Mehrgenerationenhäuser
  • Anja Oettinger | Weiterführende Schulen
  • Tobias Grosse | Sportvereine
  • Tom Möller | Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA)
  • Alper Dogan | Migrant*innenselbstorganisationen (MSO)
  • Sabine Brahms | Wirtschaft
  • Michael Schütze | Zivilgesellschaft
  • Susanne Ullrich | Kirche / Religionsgemeinschaften / Weltanschauungsgemeinschaften
  • Martin Zerrath | KZ-Gedenkstätte / Geschichtswerkstatt
  • Hazim Fouad | Netzwerke

Gemeinsam mit dem Begleitausschuss arbeiten wir am Aufbau der PfD und setzen wichtige Impulse für die Zukunft. Ein herzliches Dankeschön auch an alle anderen, die sich beworben haben – wir freuen uns riesig über das große Interesse!

Neben diesen gewählten Mitgliedern gibt es gesetzte Mitglieder mit Stimmrecht:

  • zwei Vertretungen der Bezirksversammlung / der politischen Parteien:
    Thomas Schulte und Paul Veit
  • jeweils eine Stellvertretung:
    Johan Graßhoff und Jan Vlamynck
  • zwei Vertretungen des künftigen Jugendforums Bergedorf (N.N.)
  • zwei Vertretungen des Federführenden Fachamtes:
    Mirjam Hartmann und Philipp Meyer
  • die Geschäftsführung des Trägers Bergedorf-Bille-Stiftung
    Cornelia Springer-Fouad

Den Vorsitz hat die Bezirksamtsleitung des Bezirksamtes Bergedorf, Stellvertretung ist die Sozialdezernentin.

Die konstituierende Sitzung des Begleitausschusses fand am 1. Oktober 2025 statt.

Das war die erste Bergedorfer Demokratiewerkstatt

„Wie schön, dass wir noch mehr Stühle holen müssen, um allen einen Sitzplatz anzubieten!“ freuten sich die Veranstalterinnen. Fast 70 Menschen folgten der Einladung zur ersten Bergedorfer Demokratiewerkstatt und füllten den großen Saal im KulturA mit positiver Energie und guten Ideen für ein vielfältiges, weltoffenes Bergedorf. Die Werkstatt am 11. Juli 2025 war der Auftakt für eine hoffentlich langjährige Zusammenarbeit im Bezirk.

Die Mitwirkenden kommen aus zivilgesellschaftlichen und soziokulturellen Einrichtungen, der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften, Migrant*innenselbstorganisationen, Schulen, Sportvereinen, öffentlicher Verwaltung und Wirtschaft. Gemeinsam wollen sie den Weg für eine lebendige Demokratie vor Ort gestalten – getreu dem Motto „Bergedorf bleibt bunt – Bergedorf bleibt demokratisch!“.

Zur Begrüßung sprachen die Bezirksamtsleiterin Cornelia Schmidt-Hoffmann und Marko Lohmann, der Vorstand der Baugenossenschaft Bergedorf-Bille, und wünschten der jungen „Partnerschaft für Demokratie Bergedorf“ für ihre wichtige Arbeit viel Erfolg.

Was passierte danach? Am 24. Juli 2025 wählte die Bezirksversammlung den Begleitausschuss der PfD Bergedorf. Dieses wichtige Gremium tagt seitdem regelmäßig und berät und entscheidet über die Förderung von Projekten durch den neu eingerichteten Aktionsfonds der PfD. Das heißt, alle können Geld beantragen, die eine Idee für ein Projekt oder eine Veranstaltung haben. Die Förderbedingungen sind auf der Homepage der PfD Bergedorf nachzulesen.

Ihr habt schon eine konkrete Idee und möchtet dafür Mittel beantragen? Ihr sucht Mitstreiter*innen oder braucht fachliche Beratung? Meldet euch bei der Koordinierungs- und Fachstelle unter pfd-bergedorf@bergedorf-bille.de.

Die Demokratiewerkstatt fand im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ statt und wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ).

Partnerschaft für Demokratie Bergedorf

Das Bundesprogramm "Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist im Januar 2025 in seine 3. Förderperiode (2025 bis 2032) gestartet. Mit dem Programm fördert das BMBFSFJ zivilgesellschaftliches Engagement auf allen Ebenen des Staates für ein vielfältiges und demokratisches Miteinander sowie die Arbeit gegen Radikalisierungen und Polarisierungen in der Gesellschaft.

Im März 2025 hat die Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie (PfD) Bergedorf unter dem Dach der Bergedorf-Bille-Stiftung und in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Bergedorf ihre Arbeit aufgenommen.

Die PfD Bergedorf betreibt eine intensive Netzwerkarbeit, um Strukturen für eine zielgerichtete Zusammenarbeit aller vor Ort relevanten Akteur:innen für Aktivitäten gegen lokale Formen von Extremismus, insbesondere gegen Rechtsextremismus, und Ideologien der Ungleichwertigkeit, Gewalt und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu gestalten. Zudem wirkt die PfD am Aufbau eines Netzwerks aller Partnerschaften für Demokratie mit und ist Teil einer bundesweiten, demokratischen Verantwortungsgemeinschaft.